Was ist Neigungskompensation in GNSS RTK-Empfängern?
Bei herkömmlichen RTK-Vermessungen muss der Vermessungspfeiler vollkommen vertikal bleiben.
Dies kann jedoch die Feldarbeit verlangsamen und die Messung bestimmter Punkte erschweren.
Moderne GNSS-Empfänger lösen dieses Problem mit der Neigungskompensationstechnologie.

Die Neigungskompensation ermöglicht es den Vermessern, Punkte zu messen, auch wenn der Vermessungspfahl geneigt ist.
Der Empfänger berechnet automatisch den richtigen Bodenpunkt.
Diese Technologie verwendet IMU-Sensoren, einschließlich Beschleunigungsmessgeräten und Gyroskopen.
Tiltkompensierte RTK-Empfänger messen:
- Winkel der Neigung des Pols
- Neigung
- Antennenhöhe
Anhand dieser Informationen berechnet das System die tatsächliche Position des Vermessungspunktes.
Geographen müssen die Blase nicht mehr für jede Messung in den Mittelpunkt stellen.
Die Neigungskompensation ermöglicht die Messung von
- Gebäudewinkel
- Zäune
- Straßenkanten
- versteckte Punkte
Diese Technologie verbessert die Feldwirksamkeit erheblich.
Die Neigungskompensation ist in modernen RTK-Empfängern zu einem Standard-Feature geworden, das es Vermessern ermöglicht, schneller, einfacher und effizienter zu arbeiten.
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